Tarife

Planung / Organisation

Planung:
Dauer/Gehzeit der Wanderung, Schwierigkeit des Weges, Höhenunterschied, Wetter, Tourenziel, Halbtages, Ganztages, Mehrtagestour, Klassifizierung des Weges, Schlüsselstellen, Alpine Gefahren, (Tourenabschnitte, wenn gewünscht)

Organisation:
Treffpunkt: Wann? Wo?
Anfahrt, Anreise mit: Auto, Bus, Taxi?
Aufstiegshilfen wie Seilbahnen und Gondeln
Einkehrmöglichkeiten: Hütten/Almen (Öffnungs /Essenszeiten)
Verpflegung (oder Selbstversorger)
Ausrüstung (Zusätzliche Ausrüstung)
Rückreise
Kosten / Stornobedingungen
Unterkünfte

Anzahl der Gäste: Maximal 8 Personen

TARIFE und AGB

Allgemeine Tarifbestimmungen Bergwanderführer:innen

PREIS: Tagessatz von EUR 300,00 (ohne 20% MWST).
Der Anspruch auf den Tagessatz erwächst ab einer Gesamtdauer der Inanspruchnahme von fünf Stunden.

Der Stundensatz ist mit EUR 60,00 (ohne 20% MWST) festgesetzt.

Die Wanderführerin ist gesetzlich verpflichtet, die Zahl der gleichzeitig geführten Personen dem Schwierigkeitsgrad der geplanten Tour, den aktuellen Verhältnissen der Wanderung und der Leistungsfähigkeit der zu führenden Personen anzupassen.

Der Einsatz einer weiteren Wanderführerin kann, nach Rücksprache mit dem Gast/den Gästen, aus Sicherheitsgründen erforderlich sein. Diese erhält die gleiche Entlohnung.

Alle anfallenden Spesen (Unterkunft, Verpflegung, Mautgebühren, Kosten für
Aufstiegshilfen, amtliches Kilometergeld, usw.) sind von dem Gast / den Gästen zu tragen (direkt vor Ort). Benötigt die Wanderführerin für die Anreise und/oder Rückreise noch einen weiteren Tag, so hat sie Anspruch auf einen halben Tagessatz und die entsprechenden Reisekosten. Dauert die Reise länger als vier Stunden, gebührt ihr der volle Tagessatz.

Ist die Wanderführerin nicht in der Lage eine Vereinbarung einzuhalten, so wird sie nach Rücksprache mit dem Gast / den Gästen für geeigneten Ersatz sorgen.

Werden Touren auf Wunsch oder Verschulden des Gastes abgeändert, so steht der Bergwanderführerin der volle Tagessatz / Tarif zu. Erhöhen sich dadurch die Länge und/oder die Schwierigkeiten der Tour, so gebührt der Wanderführerin der dafür entsprechende Tagessatz / Tarif. Wird eine Tour ohne vorherige Absprache vom Gast nicht angetreten, so steht der Bergwanderführerin der volle Tagessatz / Tarif zu.

Bei rechtzeitiger Absprache (mindestens 21 Tage vorher) werden nur noch 50% des vereinbarten Tarifs berechnet.

Bei Führungen im Ausland sind die regionalen Tarifbestimmungen zu beachten.

Auszug aus dem Bergsportführergesetz:

Oberstes Ziel, den Gast, die Gruppe sicher und gesund an das Ziel und wieder zurück zu begleiten im Rahmen des erlaubten Tätigkeitsfeldes als Tiroler Bergwanderführerin.
Was darf eine Tiroler Bergwanderführerin?
Der Umfang der Befugnisse der Tiroler Bergwanderführer:innen wird im Tiroler Bergsportführergesetz unter § 15 geregelt und beinhaltet folgende Punkte:
• Tiroler Bergwanderführer:innen sind zum erwerbsmäßigen Führen und Begleiten von Personen bei Bergwanderungen auf Wegen, deren Schwierigkeitsgrad jenen der nach den Richtlinien der Landesregierung über die Markierung von Bergwegen rot zu markierenden Wege nicht übersteigt, und im höchstens mittelschwierigen weglosen Gelände befugt.
Im Winter
– dürfen nur- höchstens mittelschwierige Wege, die offenkundig nicht von Lawinen bedroht sind,
– darf höchstens mittelschwieriges wegloses Gelände, das offenkundig nicht von Lawinen bedroht ist, sowie
– dürfen auf Gletschern vom Wegehalter geöffnete Winterwanderwege begangen werden.
• Tiroler Bergwanderführer:innen sind des Weiteren zum erwerbsmäßigen Unterweisen von Personen in den Fertigkeiten des Bergwanderns und zur Vermittlung von Kenntnissen hierüber berechtigt.
• Ein:e Tiroler Bergwanderführer:in darf die zur Durchführung einer geplanten Bergwanderung erforderlichen organisatorischen Maßnahmen treffen.